
Warum kratzt sich mein Hund ständig? Mögliche Ursachen und Maßnahmen
Ein häufiges Problem für viele Hundebesitzer: Der Hund kratzt sich ständig am Bauch, Hals oder Kopf.
Neben der normalen „Reinigung“ kann Kratzen viele verschiedene Ursachen haben. Das erschwert natürlich eine effektive und schnelle Behandlung.
In diesem Artikel erfahren Sie alles, was Sie über Kratzen und Juckreiz bei Hunden wissen müssen! Natürlich gibt es auch Tipps, wie Sie den Juckreiz bei Ihrem Hund stoppen können und welches Futter geeignet ist.
Ursachen für das ständige Kratzen Ihres Hundes
Pathologischer Juckreiz wird immer durch eine Reizung der Haut Ihres Hundes verursacht. Juckreiz ist also eindeutig ein Symptom, auf das Ihr Hund mit Kratzen reagiert.
Pathologischer Juckreiz erfordert natürlich eine Behandlung, am besten durch einen Tierarzt. Lassen Sie uns die möglichen Ursachen im Folgenden betrachten.
1) Parasiten im Fell und auf der Haut
Es gibt verschiedene Arten von Parasiten.
Ektoparasiten sind Parasiten, die auf dem Hund leben und sich auf eine bestimmte Weise ernähren. Dies sind meist Körperflüssigkeiten wie Blut oder Lymphe. Die bekanntesten sind sicherlich Flöhe und Zecken.
Ihr Hund hat eine allergische Reaktion auf einen Floh- oder Zeckenbiss und muss sich kratzen.
Die letzten häufig vorkommenden Ektoparasiten sind Milben, und es gibt 4 verschiedene Arten, die Ihrem Hund wirklich Juckreiz bereiten können. Ein 5ter Milbentyp ist ein Sonderfall, da es nicht die Milbe ist, die Juckreiz verursacht.
2) Hautkrankheiten, Verletzungen und Krankheiten
Bakterien und Pilze gehören zur normalen Hautflora, sowohl bei Ihnen als auch bei Ihrem Hund. Probleme entstehen oft gerade bei leichten Hautverletzungen oder wenn sich Bakterien und Pilze ansiedeln, die sonst nicht zur Haut gehören. Dies verursacht Pickel, Ekzeme und eine rote, schuppige Haut.
Besonders Hunde mit einem geschwächten Immunsystem haben manchmal Probleme mit Hautpilzen, die gerne Pfoten und Lippen besiedeln. Hier kommt es zu kreisrundem Haarausfall.
Wenn Ihr Hund verletzt wurde oder eine Operationswunde hat, können diese auch während der Heilung viel Juckreiz verursachen. Sie sollten jedoch verhindern, dass Ihr Hund kratzt, leckt und knabbert. Sonst infizieren sich die Wunden.
Krankheiten wie das Cushing-Syndrom verursachen auch dünnes Fell, schuppige Haut und eitrige Hautentzündungen.
3) Stressbedingter Juckreiz und Kratzen
Kann Ihr Hund den Stress jedoch nicht abbauen, weil ein permanenter Stressfaktor vorliegt, bleibt er sozusagen in einem Übererregungsverhalten gefangen und kann mit dem Kratzen nicht mehr aufhören.
Eine andere Form von Stress ist Langeweile, wenn Ihr Hund nicht genug Bewegung und Aktivität hat. Ihr vierbeiniger Freund sucht dann ein Ventil, und das kann ständiges Kratzen sein.
4) Juckreiz durch Allergien
Hunde können auch Allergien haben. Einige Rassen sind empfindlicher als andere. In den meisten Fällen zeigen Hunde die allergische Reaktion über ihre Haut. Sie bekommen eine schuppige und rote Haut, die furchtbar juckt. Der Hund kratzt sich häufiger, bis diese Stellen kahl und blutig sind.
Es ist oft nicht einfach festzustellen, welche Allergie Ihr Hund hat. Genau wie Sie können sie allergisch auf Gras und Pollen oder auf bestimmte Proteine in ihrer Nahrung reagieren.
Nur Ausschlussversuche und Diäten mit Hilfe Ihres Tierarztes helfen, die Allergene zukünftig zu vermeiden.
Was hilft gegen Juckreiz bei Hunden?
Natürlich gibt es ein paar Dinge, die Sie tun können, um den Juckreiz Ihres Hundes zu lindern und das Kratzen zu stoppen.
Fell- und Hautpflege
Regelmäßiges Bürsten entfernt loses und verfilztes Fell. Sie werden Parasiten auch viel schneller aufspüren. Wenn Ihr Hund wirklich schmutzig ist, hilft ab und zu ein Bad mit pH-neutralem Shampoo.
Aber seien Sie vorsichtig! Übertreiben Sie es nicht mit dem Baden. Auf lange Sicht kann dies auch die natürliche Hautschutzbarriere Ihres Hundes stören, wodurch Bakterien und Pilze leichter eine Chance bekommen.
Wenn Ihr Hund dazu neigt, eine trockene und schuppige Haut zu haben, können Sie ihn mit speziellen Lotionen einreiben.
Sie können die Haut und das Fell Ihres Hundes auch mit Nahrungsergänzungsmitteln unterstützen: z.B. unser FUEL Skin Support enthält Omega-Fettsäuren, Vitamine und Mineralien, die die Haut Ihres Hundes nähren.
Stress ausschalten

Wenn das Kratzen Ihres Hundes auf Stress zurückzuführen ist, stellen Sie vorsichtig sicher, dass er sich entweder an den Stressfaktor gewöhnt oder der Stressfaktor beseitigt wird.
Und stellen Sie immer sicher, dass Ihr Hund genug Bewegung bekommt und beschäftigt wird. Langeweile ist Stress. Bewegung reduziert Stress. Der Kreislauf ist sehr einfach.
Auch hier können Nahrungsergänzungsmittel eine zusätzliche Hilfe sein. Der FUEL Chill-out Support ist vollgepackt mit biologischen, natürlichen Kräutern, die helfen, Stress abzubauen.
Tierarztbesuch
Bei Infektionen, Krankheiten und Parasitenbefall benötigen Sie unbedingt eine Diagnose vom Tierarzt. Es ist wichtig zu wissen, welche Art von Bakterien, Pilzen oder Milben die Probleme bei Ihrem Hund verursacht. Basierend darauf können Antibiotika, Antimykotika und andere Medikamente und Salben verabreicht werden.
Schützen Sie Ihr Haustier vor den lästigen Ektoparasiten mit Spot-ons, bestimmten Halsbändern oder anderen Produkten, die eine abschreckende Wirkung auf die gruseligen Tierchen haben.
Bei Allergien ist es auch hilfreich, Allergene mit Hilfe des Tierarztes auszuschließen und beispielsweise eine geeignete Diät für ihn zusammenzustellen.
Offene Wunden, die durch Kratzen verursacht wurden, sind immer ein Fall für den Tierarzt. Sie können sich schnell infizieren.
Welche Hausmittel helfen gegen Juckreiz bei Hunden?
Einige Hausmittel können helfen, den Juckreiz Ihres Hundes zu lindern. Sie können jedoch nur die Symptome lindern, wie z. B. eine trockene und schuppige Haut. Sie beseitigen nicht den eigentlichen Auslöser oder die Krankheit! Im Zweifelsfall gehen Sie lieber einmal zu viel zum Tierarzt als einmal zu wenig!
Die folgenden Hausmittel können die Symptome von Juckreiz lindern:
- Lachsöl und Kokosöl
- Oliven- oder Leinöl
- Bierhefe
- Umschläge aus Quark, Kamille oder Schwarztee
- Lavendel- oder Teebaumöl
Sie sollten Ihren Hund auch regelmäßig bürsten. Dadurch werden abgestorbene Haare entfernt, die ebenfalls zu Juckreiz führen können.
Darüber hinaus sind Nahrungsergänzungsmittel eine einfache und leichte Möglichkeit, die Gesundheit Ihres Hundes zu stärken. Je nachdem, was Ihr Hund benötigt, gibt es verschiedene Optionen. Hier finden Sie alle unsere FUEL Pet Supplements.
Unsere Nahrungsergänzungsmittel sind nicht nur lecker und gesund, sondern auch einzigartig: Sie sind die einzigen in Europa, die Epicor® Postbiotika enthalten. Diese wurde speziell entwickelt, um die Verdauung zu verbessern, die Darmflora zu unterstützen und das Immunsystem zu erhalten. Epicor® Postbiotika wurde wissenschaftlich getestet und seine Wirksamkeit nachgewiesen. Hundebesitzer, die Fuel Pet Supplements verwenden, sehen bei täglicher Anwendung nach 60 Tagen eine merkliche Verbesserung der Mobilität und Immunität ihres Hundes.
Fazit
Kratzen gehört einfach zum Leben eines Hundes dazu. Es ist nicht möglich, genau zu bestimmen, wie viel Kratzen normal ist, und es variiert von Hund zu Hund.
Sie sollten sich Sorgen machen, wenn Ihr Hund nicht mehr aufhören kann zu kratzen und es so weit kommt, dass er kahle oder sogar blutige Stellen bekommt. Holen Sie immer den Rat Ihres Tierarztes ein. Er kann Ihnen am besten sagen, ob es sich um eine Infektion, Ektoparasiten, Allergie oder eine andere Krankheit handelt.
Beobachten Sie Ihren Hund regelmäßig, besonders beim Bürsten. Dann wissen Sie auch, wann das Kratzen überhandnimmt.
FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Juckreiz bei Hunden
Wenn Sie Ihren Hund nicht mehr vom Kratzen ablenken können und er kahle und blutige Stellen bekommt, sollten Sie ihn schnell zum Tierarzt bringen.
Man kann nicht verallgemeinern. Der eine Hund kratzt mehr, der andere weniger. Beobachten Sie Ihren Hund und Sie werden es herausfinden.
Ja, Sie können die Symptome durch Hautpflege lindern. Geben Sie ihm hochwertiges Futter und pflegen Sie sein Fell regelmäßig.



